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Die Kraft der unscheinbaren Dinge

Die Urner Dätwyler Gruppe legt in ihrem Jubiläumsbuch eine faszinierende Firmenbiografie vor: Vom verschuldeten Staatsbetrieb zum weltweit erfolgreichen Konzern, der unter anderem jedes zweite Auto ausrüstet, das auf der Welt gebaut wird. Am 26. Februar 2015 wurde das Buch in Altdorf vor 400 Gästen präsentiert.


Während des Ersten Weltkriegs sanierte der junge Branchenkenner Adolf Dätwyler eine Kabel- und Gummifabrik, welche die Vorgängerin der Urner Kantonalbank mit zu hohen Krediten ausgestattet hatte. Dätwyler wurde ein Spezialist für die Herstellung von Kabeln und von Gummiteilen aller Art für Industrie, Bau und Haushalt. Peter und Max Dätwyler führten das Unternehmen nach dem Tod ihres Vaters 1958 mit viel Geschick weiter und expandierten ins Ausland.

Dass die besondere Biografie des Unternehmens auch eine besondere Verbundenheit mit dem Urkanton am Gotthard begründete, ist eins der Leitthemen in dem Buch, das die Dätwyler Stiftung und das Unternehmen gemeinsam zum hundertjährigen Bestehen im Jahre 2015 herausgeben. Als Verfasser zeichnen der quellensichere Historiker Christoph Zurfluh und der erfahrene Sachbuchautor Karl Lüönd. Beide sind in Uri aufgewachsen und mit den Besonderheiten des Bergkantons vertraut.



Weitere Bücher:

Nicht wie der Wind weht...

... sondern wie man die Segel setzt: Darauf kommt es an. Robert K. Heuberger hat sein Lebensmotto zum Titel seines Lebensberichts gemacht. Nach fast vierjähriger Vorbereitung sind pünktlich zu seinem 92. Geburtstag die lange erwarteten Memoiren des Winterthurer Immobilienkaufmanns, Patrioten und Mäzens erschienen. Karl Lüönd hat dieses biografische Werk eingerichtet und als Regisseur begleitet.


Sein erstes Geschäft machte Robert K. Heuberger, als er neun Jahre alt war und Halbwaise in Olten. Die früh verwitwete Mutter brachte ihre vier Kinder als Köchin und Theater-Kassiererin durch. An der Krisenweihnacht 1931 war zuwenig Geld für einen Christbaum im Haus. In der Dämmerung des heiligen Abends schlich Robert aus dem Haus und überredete den Gärtnermeister in der Nachbarschaft, ihm den letzten Weihnachtsbaum auf Raten zu verkaufen. Kaum war das Geschäft durch Handschlag besiegelt, tauchte ein ebenso wohlhabender wie ungeduldiger Automobilist auf und bot einen viel höheren Preis an. Aber der Gärtnermeister blieb fest, und Robert lernte: Zwischen fairen Geschäftsleuten gilt der Handschlag wie ein Dokument. Seine Schuld bezahlte er in monatlichen Raten zu 20 Rappen.



Sicherheit als Prinzip

150 Jahre und eine Zukunft für die Basler


Dies ist eine klassische Firmengeschichte für ein Unternehmen, das immer etwas traditioneller ausgesehen hat als es in Wirklichkeit war: BALOISE – die Basler Versicherung, heute eine mit Überzeugung selbstständige mittelgrosse europäische Versicherungsgruppe, einst ein Start-up mit globalem Anspruch.

Markus von Escher als Insider und Karl Lüönd als neugierig fragender Laie von aussen haben gemeinsam den 150jährigen Weg der ursprünglich vier Gesellschaften aufgezeigt. Wie bei der ZÜRICH und bei der HELVETIA war der Eisenbahnbau der Auslöser für die Gründung. 16 Jungunternehmer, vorwiegend aus dem Kreis der Basler Seidenbandfabrikanten («Bändeli-Heere») hatten die hohen Prämien der deutschen und französischen Versicherer satt, mit denen sie ihre weit ausgreifenden Exporte absichern mussten. In der Firmengeschichte der BALOISE spiegelt sich die Wirtschaftsgeschichte der Schweiz, etwa die Heraufkunft der chemischen Industrie und das Wachstum der Logistikbranche.

Der üppig illustrierte Band wartet aber auch mit Exklusivitäten auf. So wird zum ersten Mal öffentlich dokumentiert, wie eine sicherheitsbewusste Firme in den kritischen Kriegsjahren die Daten ihrer Kunden schützte. Die BALOISE zog samt Tonnen von Akten und Hollerith-Maschinen ins Saanenland in ein eigens erbautes Réduit mit eigener Tresoranlage. 700 000 Policen wurden so in Sicherheit gebracht.

Ein weiteres Kapitel, verfasst von Konzernjurist Thomas Sieber, stellt die Rolle der BALOISE während des Zweiten Weltkriegs dar und setzt deutliche Gegenakzente zum seinerzeitigen Bergier-Bericht.

«Sicherheit als Prinzip» ist jedoch auch eine illustre Stadtgeschichte um Basel und seine Häuser, Rheinschifffahrt und Flugplatz Sternenfeld, Zoologischen Garten und Basilisken, die als Wappentiere der Versicherung dienten. Zahlreiche Anekdoten aus dem früheren Büroalltag kontrastieren mit den Zeugnissen von zwanzig Mitarbeitenden aus allen Hierarchiestufen, die die Firmenkultur schildern, wie sie sie erlebt haben: in Zeiten des Wohlergehens wie in Krisensituationen, oder wenn es um neue Postulate wie Mitarbeiterkommission oder die Frauenfrage ging.



Ein Buch – aber wie machen?

Einmal entspannt und vertieft erzählen, worum es geht. Ohne Platznot und Formatzwang, dafür mit schönen Bildern für aufmerksame Leser. Zeit für ein Buch? Für ein Auftragswerk? Vor 40 Top-Managern hat Karl Lüönd in Zürich zu diesem Thema referiert. Er hat schon über 30 Auftragswerke realisiert.