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Soeben erschienen:

Und es funktioniert!

Walter Fust ist einer der erfolgreichsten Detailhändler der Schweiz. Warum seine Karriere funktioniert hat und wie wichtig der «dipl. Ing.» für diese Erfolgsgeschichte war, beschreibt ein soeben erschienenes Buch zum 50jährigen Bestehen des Unternehmens.


«Ich gebe Dir höchstens ein Jahr», prophezeite Vater Fust, als sein Sohn am Eigerplatz in Bern sein erstes, kleines Geschäft für Waschmaschinen und Kühltruhen eröffnete. «Das war meine beste Motivation», sagt Walter Fust fünfzig Jahre später. Er hat die grösste Schweizer Kette für Elektro-Haushaltgeräte, Unterhaltungselektronik und Computer-Hardware aufgebaut und 2003 erfolgreich verkauft. Dieses Buch erzählt von einem Unternehmer, der immer eine Idee mehr hatte als andere und z.B. seinen Titel «Dipl. Ing.» als Markenzeichen für Servicequalität einsetzte. Freimütig spricht Walter Fust über seine Erfolgsgeheimnisse im Detailhandel, über Konkurrenzkämpfe und darüber, dass nie der Preis allein entscheidet. Besonders spannend ist die komplette Geschichte um Jelmoli und dessen goldenen Liegenschaftenbestand. Als einer der 300 reichsten Schweizer investiert Walter Fust heute in den Werkplatz Schweiz (Starrag, Tornos u.a.).




Weitere Bücher:

Die Kraft der unscheinbaren Dinge

Die Urner Dätwyler Gruppe legt in ihrem Jubiläumsbuch eine faszinierende Firmenbiografie vor: Vom verschuldeten Staatsbetrieb zum weltweit erfolgreichen Konzern, der unter anderem jedes zweite Auto ausrüstet, das auf der Welt gebaut wird. Am 26. Februar 2015 wurde das Buch in Altdorf vor 400 Gästen präsentiert.


Während des Ersten Weltkriegs sanierte der junge Branchenkenner Adolf Dätwyler eine Kabel- und Gummifabrik, welche die Vorgängerin der Urner Kantonalbank mit zu hohen Krediten ausgestattet hatte. Dätwyler wurde ein Spezialist für die Herstellung von Kabeln und von Gummiteilen aller Art für Industrie, Bau und Haushalt. Peter und Max Dätwyler führten das Unternehmen nach dem Tod ihres Vaters 1958 mit viel Geschick weiter und expandierten ins Ausland.

Dass die besondere Biografie des Unternehmens auch eine besondere Verbundenheit mit dem Urkanton am Gotthard begründete, ist eins der Leitthemen in dem Buch, das die Dätwyler Stiftung und das Unternehmen gemeinsam zum hundertjährigen Bestehen im Jahre 2015 herausgeben. Als Verfasser zeichnen der quellensichere Historiker Christoph Zurfluh und der erfahrene Sachbuchautor Karl Lüönd. Beide sind in Uri aufgewachsen und mit den Besonderheiten des Bergkantons vertraut.



Nicht wie der Wind weht...

... sondern wie man die Segel setzt: Darauf kommt es an. Robert K. Heuberger hat sein Lebensmotto zum Titel seines Lebensberichts gemacht. Nach fast vierjähriger Vorbereitung sind pünktlich zu seinem 92. Geburtstag die lange erwarteten Memoiren des Winterthurer Immobilienkaufmanns, Patrioten und Mäzens erschienen. Karl Lüönd hat dieses biografische Werk eingerichtet und als Regisseur begleitet.


Sein erstes Geschäft machte Robert K. Heuberger, als er neun Jahre alt war und Halbwaise in Olten. Die früh verwitwete Mutter brachte ihre vier Kinder als Köchin und Theater-Kassiererin durch. An der Krisenweihnacht 1931 war zuwenig Geld für einen Christbaum im Haus. In der Dämmerung des heiligen Abends schlich Robert aus dem Haus und überredete den Gärtnermeister in der Nachbarschaft, ihm den letzten Weihnachtsbaum auf Raten zu verkaufen. Kaum war das Geschäft durch Handschlag besiegelt, tauchte ein ebenso wohlhabender wie ungeduldiger Automobilist auf und bot einen viel höheren Preis an. Aber der Gärtnermeister blieb fest, und Robert lernte: Zwischen fairen Geschäftsleuten gilt der Handschlag wie ein Dokument. Seine Schuld bezahlte er in monatlichen Raten zu 20 Rappen.




Ein Buch – aber wie machen?

Einmal entspannt und vertieft erzählen, worum es geht. Ohne Platznot und Formatzwang, dafür mit schönen Bildern für aufmerksame Leser. Zeit für ein Buch? Für ein Auftragswerk? Vor 40 Top-Managern hat Karl Lüönd in Zürich zu diesem Thema referiert. Er hat schon über 30 Auftragswerke realisiert.